GFL diskutiert über Zukunft der Allmenden und fasst Parolen zu den März-Abstimmungen
An der gestrigen Mitgliederversammlung diskutierte die Grüne Freie Liste (GFL) über eine nachhaltige Zukunft für die Berner Allmenden und fasste die Parolen für die März Abstimmungen.
Allmenden: weniger Parkplätze, mehr Freiraum und Natur
Mit Inputs von Franziska Grossenbacher (Stiftung Landschaftsschutz Schweiz), Michael Ruefer (Stadtrat, GFL) und Gemeinderat Alec von Graffenried setzte sich die GFL vertieft mit der Neuordnung Allmenden auseinander. Dabei wurde deutlich: Die Neuordnung birgt grosses Potenzial, verlangt aber ein sorgfältiges Austarieren zwischen ökologischen, gesellschaftlichen und sportlichen Interessen.
Mehrere Mitglieder äusserten sich kritisch gegenüber geplanten exklusiven Trainingsfeldern für YB, andere Sportvereine und den Parkierungsplänen. Eine Reduktion der vorgeschriebenen Parkplätzen wird gefordert. Ausserdem positionieren sich die GFL-Mitglieder klar gegen die Autobahn Ausbaupläne im Wankdorf. GFL-Präsident Robin Rieser fasste zusammen: «Die Allmenden sollen auch künftig ein Raum bleiben, der für alle Menschen offensteht: klimaverträglich, naturnah und sozial. Diese Grundsätze will die GFL in die Mitwirkung einbringen.»
Verdankung Francesca Chukwunyere, Alt-Stadträtin
Wir danken Francesca Chukwunyere für ihre jahrelange Arbeit im Stadtrat. Nach sechs engagierten Jahren im Berner Stadtrat, trat Francesca Chukwunyere im Herbst zurück. Sie leistete grossen Einsatz in der Sozial-, Bildungs- und Asylpolitik. Christoph Leuppi ist ihr Nachfolger im Stadtrat.
Die Parolen im Überblick:
- JA zum Baukredit für die Sanierung des Freibads Lorraine
- JA zum Bundesgesetz über die Individualbesteuerung
- NEIN zur SRG-Halbierungsinitiative «200 Franken sind genug»
- JA zur Klimafonds-Initiative
- NEIN zur Bargeld-Initiative / JA zum Gegenvorschlag / Stichentscheid: JA zum Gegenvorschlag