Christoph Leuppi, Stadtrat
Politik
- Stadtrat seit 2025
- Nationalratskandidat 2023
- Vorstand GRÜNE Kanton Bern
Wer ich bin
Vor etwas mehr als zehn Jahren führte mich mein Studium nach Bern – seither ist die Stadt mein Zuhause. Als naturverbundener Mensch schätze ich die Aare, die vielen grünen Orte sowie die Nähe zu Bergen, Wäldern und Seen.
Aufgewachsen in einem politisch interessierten Haushalt im Aargau, haben mich globale Krisen wie der Klimawandel und Hunger ebenso geprägt wie ausgrenzende politische Tendenzen einer gewissen Partei. Sie bestärkten mich darin, mich für eine solidarische, nachhaltige und differenzierte Politik einzusetzen.
Politisch engagierte ich mich von 2016 bis 2019 als Parteisekretär der GFL Stadt Bern und war mehrere Jahre Vorstandsmitglied sowie Vizepräsident. Heute engagiere ich mich im Vorstand der Grünen Kanton Bern und vertrete die GFL seit Oktober 2025 im Berner Stadtrat. Dort setze ich mich für eine sozialverträgliche Energiewende ein – mit Fokus auf erneuerbare Energien und klimafreundliche Mobilität. Dazu gehört für mich auch eine nachhaltige Finanzpolitik: klare Prioritäten, ökologische Weitsicht und Investitionen, die die Stadt Bern langfristig tragen kann.
Nach einer KV-Lehre führte mich mein Bildungsweg via Passerelle an die Universitäten Bern und Basel. Heute arbeite ich beim Bundesamt für Gesundheit im Bereich internationale Zusammenarbeit. Neben Politik und Beruf sind mir Gemeinschaft, Bewegung und Kultur wichtig – sei es im Sport oder als Saxofonist in einer Band. Besonders haben mich zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten in verschiedenen Vereinen in den Bereichen Jugend und Sport geprägt.
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Was mir wichtig ist
Klima und Biodiversität
Die schlechte Nachricht: Extreme Hitze, trockene Sommer, Starkniederschläge und Schneemangel werden gravierender und häufiger. Die Klimakrise ist zweifellos die grösste Bedrohung unserer Generation. Die Zeit drängt, bis 2030 müssen die Treibhausgasemissionen halbiert werden.
Die gute Nachricht: Das Wissen und die Technologie, um gegen den Klimawandel vorzugehen, sind bereits verfügbar. Die nötigen Massnahmen sorgen nicht nur für saubere Energie, Wasser und Luft, sondern steigern auch unsere Gesundheit, schützen die Artenvielfalt und sind erst noch wirtschaftlich.
Darum müssen wir nun in allen Bereichen vorwärts machen, bei Energie, Verkehr, Gebäuden, Ernährung und beim Finanzplatz – global und regional.
Nachhaltige und gerechte Wirtschaft
Anstatt die menschlichen Bedürfnisse nach Gütern und Dienstleistungen zu befriedigen, ist die Wirtschaft vielmehr zu einem dominanten System geworden, welches sich am Wachstumsstreben anstatt am Wohlergehen der Menschen und der Natur orientiert. Wir brauchen einen Systemwechsel weg von der Übernutzung hin zur Kreislaufwirtschaft und sozialer Sicherheit für alle. Durch Chancengerechtigkeit, sinnstiftende Innovation und nachhaltige Entwicklung sollen negative ökologische und soziale Auswirkungen minimiert werden.
Demokratie
Grundrechte, Rechtsstaat und Demokratie sind weder eine Selbstverständlichkeit noch ein Naturgesetz. Darum müssen wir diese Werte schützen und pflegen. Dazu gehört auch eine lebendige Medienlandschaft von guter Qualität und die Fähigkeit, einander zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Weiteres Verbesserungspotenzial gilt es in den Bereichen Transparenz in Politik und Finanzierung sowie bei der Partizipation der jüngeren Bevölkerung und von Menschen ohne Schweizer Pass in Angriff zu nehmen.
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Mandate und freiwillige Engagements
- Mitglied bei Amnesty International, Greenpeace, Pro Natura, Pro Velo, Public Eye, umverkehR, Verein Klimaschutz Schweiz, Verein Spurwechsel, WWF
- Klettern, Velo, Laufsport, Berge, Aare, Saxofon, Konzertliebhaber
Christoph Leuppi
Zukunft gestalten: sozial, grün, wirksam.