Mirjam Roder, Stadträtin
Politik
- Stadträtin seit 2020
- Mitglied Agglomerationskommission 2020 – 2022
- Vizepräsidentin Agglomerationskommission 2022
- Mitglied Kommission für Ressourcen, Wirtschaft, Sicherheit und Umwelt seit 2022
- Präsidentin Kommission für Ressourcen, Wirtschaft, Sicherheit und Umwelt 2025
Wer ich bin
Meine Kind- und Jugendzeit habe ich im Berner Westen, in Bethlehem, verbracht und habe mich nach einigen Jahren in anderen Quartieren der Stadt Bern nun wieder im Gäbelbach niedergelassen.
Mein beruflicher Werdegang begann mit einer Berufslehre als Kauffrau öV bei login Berufsbildung und führte mich über die Berufsmaturitätsschule und die Passerelle schliesslich an die Universität. Dort schloss ich den Bachelor in Biologie an der Universität Fribourg und den Master in Schweizer Politik und Vergleichende Politik an der Universität Bern ab.
Nach dem Studium zog es mich erneut zu den Bundesbahnen in Form eines Praktikums bei der SBB Infrastruktur. Seit Anfang 2026 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bundesamt für Gesundheit in der Sektion Politische Geschäfte.
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Was mir wichtig ist
Meine politischen Herzensangelegenheiten sind bezahlbaren Wohnraum für alle, echte, gelebte Gleichstellung, sowie Chancengerechtigkeit im Bildungssystem.
Bezahlbares Wohnen
Bezahlbares Wohnen ist ein Grundrecht und eine zentrale Voraussetzung für soziale Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe. Allerdings sind die Mieten in den letzten Jahren stark gestiegen. Der Bund geht davon aus, dass zu hohe und missbräuchliche Mietzinse weit verbreitet sind. Diese Entwicklung basiert auf der falschen Annahme, Wohnraum könne wie eine gewöhnliche Ware dem freien Markt überlassen werden. Beim Wohnen funktioniert diese Logik nicht: Wohnraum ist ein Grundrecht und ein elementares Gut für die Gesellschaft – kein Spekulationsobjekt! Genau hier sehe ich die Verantwortung der Stadt Bern und des Kantons. Sie müssen aktiv dafür sorgen, dass Menschen unabhängig von ihrem Einkommen Zugang zu bezahlbarem Wohnraum haben. Dazu gehören der konsequente Ausbau des gemeinnützigen und genossenschaftlichen Wohnungsbaus, wirksame Massnahmen gegen Bodenspekulation und überrissene Mietpreise wie eine Mietzinskontrolle sowie ein effektiver Schutz vor Verdrängung. Wohnen darf kein Luxusgut sein, sondern muss für alle leistbar bleiben.
Gleichstellung
Gleichstellung muss auf allen gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Ebenen greifen, damit es zu einer echten, gelebten Gleichstellung kommt. Dazu gehört beispielsweise auch der öffentliche Raum. Er gehört allen und alle sollen sich sicher und unbeschwert darin bewegen können, ohne Belästigungen oder Übergriffe befürchten zu müssen. Präventionsmassnahmen sollen nicht bei den vermeintlichen Opfern ansetzen, sondern bei potentiellen Täter:innen. Dafür braucht es ein Umdenken in der Gesellschaft und in der Politik. Dafür setze ich mich ein.
Bildung
Der Zugang zu Bildung soll allen gleich zur Verfügung stehen. Systematische Diskriminierung aufgrund sozioökonomischer oder anderer Merkmale darf im Bildungssystem keinen Platz haben. Beispielsweise sollte für den Übertritt ins Gymnasium oder in die Berufsausbildung lediglich die individuelle, schulische Leistung berücksichtigt werden, was im Kanton Bern heute allerdings nicht der Fall ist. Deshalb braucht es nebst einem Systemwechsel eine starke Sensibilisierung in Schulen betreffend Chancengerechtigkeit.
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Mandate und freiwillige Engagements
- Vorstand Mieter:innenverband Bern
- Stiftungsrätin Stiftung B
- Team Aktionen und Kommunikation GFL Stadt Bern
- Mitglied Ressort Strategie GFL Stadt Bern
- Aare- & Fussballfanin
Mirjam Roder
Für eine grüne, soziale und liberale Stadt Bern.